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29.09. Wodanstag

Wodanstag

Am 29. Scheiding feiern wir den germanischen Wodanstag.

Dankesfest für die gesamte Ernte zu Ehren Wotan/Odin 

 

Zum Erntebrauch gehört, dass Wodan bei der Ernte und zum Erntefest “zum gut Korn im nächsten Jahr” angerufen wird.

Eine kleine Stelle des Feldes wird dazu nicht abgemäht, die Ähren zusammen geschnürt und mit Wasser besprengt. Die Ährenmäher wenden ihre Sensen und Wetzsteine dem Ährenbüschel zu und rufen dreimal den Gott Wodan an: 

Wode, Wode,

Hale dinem Rosse nu Foder.

Du Distel un Dorn:

Tom andern Jahr beter Korn.

 

Für Wodans Pferd “Sleipnir” wird aus Ähren ein Kranz gebunden mit eingeflochtenen Blumen; dieser Kranz wird von den Kranzbinderinnen mit Wasser begossen. Während der Wasserweihe wird ebenso der Gott Wodan gerufen. Die Worte “Du Distel un Dorn ...” sind die Bitte um eine bessere Ernte im kommenden Jahr. – Wo heuer Distel und Dornen standen, soll dann reichlich Korn wachsen. Der Kranz wird an den Gutsherren übergeben. Das Wodanstag ist als Weihe und Opferfest zu verstehen, das mit heiligen heidnischen Ritualen und Bräuchen von uns gefeiert wird. 

Mit Anschluss an den Wodanstag wird wird am 30.09. das Erntedankfest gefeiert, die Feierlichkeiten gehen dabei ineiander über. 

 
Quellenangabe:
“Handbuch der Deutschen Mythologie” von Professor Dr. Karl Simrock, Seite 598, Verlag Adolf Marcus, Bonn, Ausgabe 1878.
“Die deutschen Opfergebräuche bei Ackerbau und Viehzucht”  von Dr. Ulrich Jahn, Seite 164, Verlag Koebner, Ausgabe 1884 
 
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