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Walpurgisnacht - Jugendweihe - heidnische Hochzeiten - Geburtstage - Totengedenktage - Biike brennen

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 Àsatrú - Asentreue Natureligion - Kampf gegen die Riesen und dunklen Mächte der Unterwelt
Wiederbeleben alter Traditionen, die fast in Vergessenheit geraten sind, oder durch fremdreligiöse Einflüsse entstellt wurden
Durch gemeinschaftliche Sippen- und Volksfeiern, Brauchtums und Traditionspflege sich auf unsere Ur-Wurzeln besinnen und den ASATRU Naturglauben im neuen herrlichen Licht erstrahlen lassen
 
Walpurgisnacht - Tanz in den Mai - Siegesfest der Sonne
Im Keltischen wird das Fest Beltane genannt, das Fest des Lebens, Vereinigung, der Zeugung und der endgültige Sieg des Sommers über den Winter.
Das Fest wurde vom 30. April auf den 1. Mai. gefeiert, also in der letzten Nacht der dunklen Jahreshälfte. In manchen Regionen erstreckten sich die Feierlichkeiten über 12 Tage hinweg.
 
Walpurgis und Hohe Maien - Fruchtbarkeitsfest und Ende des Winters
Zu diesem Fruchtbarkeits- und Frühlingsfest wird die Vereinigung des Göttervaters Odin mit der Göttermutter Frigg gefeiert
 
Walpurgis und die mögliche Deutung zur Herkunft
Walaruna ist ein Eigenname und bedeutet “die Seherin, die das Geheimnis kennt"!
Wala bzw. Vala ist die germanische Bezeichnung für Seherin oder Zauberin, so ist der Name einer im 2. Jahrhundert lebenden germanischen Seherin "Waluburg".
Waldburga ist eine Waldgöttin.
 
Waluburg oder Walpurga wird in vielen Regionen anders dargestellt und gedeutet
Aus Niederösterreich und Böhmen kennen wir die Darstellung der weißen und weisen Walpurga in "Feuerschuhen", die die erwärmende Erde darstellen sollen. Sie trägt eine goldene Krone als Sinnbild der Sonne. Walpurga hat ein Spinnrad und trägt eine Spindel mit dem Schicksalsfaden. Dazu trägt sie einen Spiegel, in dem das Spiegelbild der Seele sichtbar wird. Der Spiegel wird auch gerne in der weisen "weißen Magie" eingesetzt.
Die Spindel und der Schicksalsfaden, sowie die weiße Erscheinung deuten auf die Muttergöttin "Frigga" hin, sie  ist das Himmlische All, die Seherin schlechthin.
Der Faden des Schicksals wird von der Göttermutter Frigg gesponnen.
 
Diese gibt den Faden an drei Schicksalsgöttinnen weiter:
  • Verdandi, die Norne der Gegenwart. Sie entspricht einer jugendlichen Frau, deren Blick nach vorn gerichtet ist.
  • Urd, die Norne der Vergangenheit. Sie verkörpert Dinge, die bereits geschehen sind, die es vermag  über ihre Schulter in die längst vergangene Zeit zurück zu blicken.
  • Skuld ist die "Werdende", die Norne der Zukunft. Sie ist der Gegensatz zu "Urd" und "Verdandi", gilt als unberechenbare Macht, trägt einen Schleier. Ihre Blickrichtung ist stets in entgegengesetzter Richtung der von "Urds".
Die Wohn- und Wirkungsstätte der Schiksals-Göttinnen befindet sich am Urdbrunnen, an einer der Wurzeln Yggdrasils. Schwäne sind die heiligen Tiere der Nornen, da diese Tiere mit ihrem weißen Gefieder die Reinheit und Schuldlosigkeit der Nornen symbolisieren.
Diese drei Göttinnen weben täglich das Netz des Schicksals aus dem Faden, den Frigg gesponnen hat.
 
Odin (Gott der Extase) und die Tänze zum Hohe Maien
Odin gilt als Gott der Magie, sowie der Extase. Bestimmte Kräuter und Pilze halfen dann noch zusätzlich in Trance zu kommen und in eine “spirituelle Anderswelt” abzugleiten.
Die Walpurgis- und Hohe-Maien-Zeit ist die sinnbildliche Vermählung des "Himmlischen Alls" (Göttermutter Frigg) mit der "Mutter Erde" (Wodan/Odin) . Diese Hochzeit vereinte die beiden Götter-Sippen der Asen und der Wanen, und wurde somit eines der gewaltigsten Bilder unserer nordischen Göttermythologie.
Die Brautschau und Brautwahl ist in vielen Regionen auch heute noch mit der Walpurgis und Hohe-Maien Tagen verbunden. So wurden auch früher die meisten Hochzeiten im Mai gefeiert.
Die Feierlichkeiten konnten sehr “ausschweifend” werden, die Kulttänze gingen in gemeinschaftliche Ekstase-Trance-Tänze über, enger körperlicher Kontakt beim Tanz und das „sexuell aufeinander Zugehen“ der sich gefundenen Paare gehörte zu festen Zeremonie dieses Fruchtbarkeitsfestes zu Ehren Odins und der Muttergöttin Frigg . Die Sexualität und sich in Nacktheit auf Äckern oder Wiesen zu Wälzen oder sich im Tau der Wiesen zu Baden sollte damit auch auf die Fruchtbarkeit der Frau, der Natur und die der Saat auf den Feldern übertragen werden.
Von der weißen weisen Allmutter Frigg fiel der Tau auf die Erde und befruchtete sie. Mädchen oder Paare, die mit gesammeltem Maitau begossen wurden, oder sich darin wälzten, sollten schön, gesund und fruchtbar sein.
Die sich gefundenen Paare besiegelten und festigten ihre Liebe zueinander durch gemeinsames Springen durchs Feuer.
Zum Maien-Fest wurden und werden meistens Birkenbäume aufgestellt, weil dieser Baum  als einer der Ersten aus der Winterstarre erwacht.
 
Heimholung des Thorhammers - Fruchtbarkeitssymbol im Schoß der Braut
Mit dem Fest der Hammer-Heimholung finden die Frühlings- und Fruchtbarkeits- Feierlichkeiten, die in manchen Regionen 12 Tage dauerten, ihren Abschluss. Das Götterlied von Thrymr "Þrymskviða" die Thrymskvidha oder Hammersheimt (Heimholung des Hammers) aus der Lieder-Edda berichtet uns davon, wie Thor seinen Hammer zurück bekommt.  Der Thorhammer gilt auch als Fruchtbarkeitssymbol. Er wurde der Braut in den Schoß gelegt, um ihren Leib zu segnen, damit die Ehe fruchtbar sei, und  sie gesunde Kinder zur Welt  bringe. Besonders auch bei den Nordgermanen ist altes Brauchtum lange erhalten geblieben, so legte man noch um die letzte Jahrhundertwende in Friesland der Braut einen Thorhammer in den Schoß.
 
Hexenverfolgung
Die Feierlichkeiten um Walpurgis und Hohe Maien werden für Menschen anderen Glaubens befremdend gewirkt haben. Sie führten letztendlich dazu, diese als heidnisches Brauchtum zu verteufelten und sie als Hexen-Sabbath zu bezeichnen. Dies führte u.A. auch besonders zu der konsequenten Verfolgung aller “verdächtigen” Frauen, die dann nach qualvollen Verhören in Folterkellern als Hexen auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. 
 
Biikebrennen - uralter Brauch der Nordsee-Germanen
Dieses alte Brauchtum ist bis heute auf einigen friesischen Inseln erhalten geblieben und findet nun vermehrt auch wieder Verbreitung auf dem Festland.
Das friesische Wort “Biike” heißt auf hochdeutsch und plattdeutsch Bake. Es bedeutet “Feuermal“. Das Biike-Brennen findet alljährlich immer am 21. Februar statt. Der Ursprung dieses Brauches liegt mehr als 2000 Jahre zurück.
Die Friesen errichteten zu Ehren ihrer Götter heilige Hügel und Altäre. Auf den Hügeln zündeten sie Feuer-Opfer an, um den Kriegsgott Wode / Wöde (Wodan) zu ehren.
Auch Thor wurde natürlich als Kriegs- und Bauerngott verehrt. Die Friesen tanzten dabei im Kreis um die Flammen und den Hügel herum.
Traditionell wird auch heute noch in friesischer und auch deutscher Sprache die Bedeutung der Feier erklärt, und zur Einheit aufgefordert. Es wird die Treue zur friesischen Heimat angemahnt und appelliert, das heimische Brauchtum zu pflegen.
In manchen friesischen Orten wird auch eine Strohpuppe oder ein Holzfass verbrannt, welches die Opfergabe symbolisiert, mit dem der Winter ausgetrieben werden soll. Am darauffolgenden Tag, also den 22. Februar, ist traditionell Petri-Tag, der Thing-Tag (Gerichts-Tag) gewesen. Erst im Jahr 1867, mit der Einführung der preußischen Gerichtsbarkeit, wurde der Thingtag abgeschafft. Der Petritag blieb aber als weiterer Feiertag nach dem Biikebrennen erhalten, und so kommen auch heute noch immer Landleute und friesische Heimatvereine am jährlichen Petritag feierlich zusammen, erinnern an alte Sitte, getreu der Heimat und verbunden dem traditionellen Brauchtum.  Hierzu trifft man sich bei Gemeinschaftsveranstaltungen, isst, trinkt, tanzt und singt zusammen. Der 22. Februar ist nun kein Thing-Tag mehr, aber es wird an dem Tag noch immer in besonderer Weise in Treue an den heimischen Brauch erinnert, und dieser auch bewahrt. Die Feierlichkeiten weichen auf den friesischen Inseln voneinander ab.  Die friesische Sprache teilt sich in 10 teils erheblich voneinander unterscheidenden Dialekte auf, die zu den Nordsee-germanischen Sprachen eingeordnet werden.
 
UNESCO erklärt das Biikebrennen zum Kulturerbe
Nicht ohne Grund hat 2014 die UNESCO das Biike-Brennen in das nationale Verzeichnis der inmateriellen Kulturgüter aufgenommen.
  
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Wiederbeleben alter Traditionen, die fast in Vergessenheit geraten sind, oder durch fremdreligiöse Einflüsse entstellt wurden
Durch gemeinschaftliche Sippen- und Volksfeiern, Brauchtums und Traditionspflege sich auf unsere Ur-Wurzeln besinnen und den ASATRU Naturglauben im neuen herrlichen Licht erstrahlen lassen
 
Walpurgisnacht - Tanz in den Mai - Siegesfest der Sonne
Im Keltischen wird das Fest Beltane genannt, das Fest des Lebens, Vereinigung, der Zeugung und der endgültige Sieg des Sommers über den Winter.
Das Fest wurde vom 30. April auf den 1. Mai. gefeiert, also in der letzten Nacht der dunklen Jahreshälfte. In manchen Regionen erstreckten sich die Feierlichkeiten über 12 Tage hinweg.
 
Walpurgis und Hohe Maien - Fruchtbarkeitsfest und Ende des Winters
Zu diesem Fruchtbarkeits- und Frühlingsfest wird die Vereinigung des Göttervaters Odin mit der Göttermutter Frigg gefeiert
 
Walpurgis und die mögliche Deutung zur Herkunft
Walaruna ist ein Eigenname und bedeutet “die Seherin, die das Geheimnis kennt"!
Wala bzw. Vala ist die germanische Bezeichnung für Seherin oder Zauberin, so ist der Name einer im 2. Jahrhundert lebenden germanischen Seherin "Waluburg".
Waldburga ist eine Waldgöttin.
 
Waluburg oder Walpurga wird in vielen Regionen anders dargestellt und gedeutet
Aus Niederösterreich und Böhmen kennen wir die Darstellung der weißen und weisen Walpurga in "Feuerschuhen", die die erwärmende Erde darstellen sollen. Sie trägt eine goldene Krone als Sinnbild der Sonne. Walpurga hat ein Spinnrad und trägt eine Spindel mit dem Schicksalsfaden. Dazu trägt sie einen Spiegel, in dem das Spiegelbild der Seele sichtbar wird. Der Spiegel wird auch gerne in der weisen "weißen Magie" eingesetzt.
Die Spindel und der Schicksalsfaden, sowie die weiße Erscheinung deuten auf die Muttergöttin "Frigga" hin, sie  ist das Himmlische All, die Seherin schlechthin.
Der Faden des Schicksals wird von der Göttermutter Frigg gesponnen.
 
Diese gibt den Faden an drei Schicksalsgöttinnen weiter:
  • Verdandi, die Norne der Gegenwart. Sie entspricht einer jugendlichen Frau, deren Blick nach vorn gerichtet ist.
  • Urd, die Norne der Vergangenheit. Sie verkörpert Dinge, die bereits geschehen sind, die es vermag  über ihre Schulter in die längst vergangene Zeit zurück zu blicken.
  • Skuld ist die "Werdende", die Norne der Zukunft. Sie ist der Gegensatz zu "Urd" und "Verdandi", gilt als unberechenbare Macht, trägt einen Schleier. Ihre Blickrichtung ist stets in entgegengesetzter Richtung der von "Urds".
Die Wohn- und Wirkungsstätte der Schiksals-Göttinnen befindet sich am Urdbrunnen, an einer der Wurzeln Yggdrasils. Schwäne sind die heiligen Tiere der Nornen, da diese Tiere mit ihrem weißen Gefieder die Reinheit und Schuldlosigkeit der Nornen symbolisieren.
Diese drei Göttinnen weben täglich das Netz des Schicksals aus dem Faden, den Frigg gesponnen hat.
 
Odin (Gott der Extase) und die Tänze zum Hohe Maien
Odin gilt als Gott der Magie, sowie der Extase. Bestimmte Kräuter und Pilze halfen dann noch zusätzlich in Trance zu kommen und in eine “spirituelle Anderswelt” abzugleiten.
Die Walpurgis- und Hohe-Maien-Zeit ist die sinnbildliche Vermählung des "Himmlischen Alls" (Göttermutter Frigg) mit der "Mutter Erde" (Wodan/Odin) . Diese Hochzeit vereinte die beiden Götter-Sippen der Asen und der Wanen, und wurde somit eines der gewaltigsten Bilder unserer nordischen Göttermythologie.
Die Brautschau und Brautwahl ist in vielen Regionen auch heute noch mit der Walpurgis und Hohe-Maien Tagen verbunden. So wurden auch früher die meisten Hochzeiten im Mai gefeiert.
Die Feierlichkeiten konnten sehr “ausschweifend” werden, die Kulttänze gingen in gemeinschaftliche Ekstase-Trance-Tänze über, enger körperlicher Kontakt beim Tanz und das „sexuell aufeinander Zugehen“ der sich gefundenen Paare gehörte zu festen Zeremonie dieses Fruchtbarkeitsfestes zu Ehren Odins und der Muttergöttin Frigg . Die Sexualität und sich in Nacktheit auf Äckern oder Wiesen zu Wälzen oder sich im Tau der Wiesen zu Baden sollte damit auch auf die Fruchtbarkeit der Frau, der Natur und die der Saat auf den Feldern übertragen werden.
Von der weißen weisen Allmutter Frigg fiel der Tau auf die Erde und befruchtete sie. Mädchen oder Paare, die mit gesammeltem Maitau begossen wurden, oder sich darin wälzten, sollten schön, gesund und fruchtbar sein.
Die sich gefundenen Paare besiegelten und festigten ihre Liebe zueinander durch gemeinsames Springen durchs Feuer.
Zum Maien-Fest wurden und werden meistens Birkenbäume aufgestellt, weil dieser Baum  als einer der Ersten aus der Winterstarre erwacht.
 
Heimholung des Thorhammers - Fruchtbarkeitssymbol im Schoß der Braut
Mit dem Fest der Hammer-Heimholung finden die Frühlings- und Fruchtbarkeits- Feierlichkeiten, die in manchen Regionen 12 Tage dauerten, ihren Abschluss. Das Götterlied von Thrymr "Þrymskviða" die Thrymskvidha oder Hammersheimt (Heimholung des Hammers) aus der Lieder-Edda berichtet uns davon, wie Thor seinen Hammer zurück bekommt.  Der Thorhammer gilt auch als Fruchtbarkeitssymbol. Er wurde der Braut in den Schoß gelegt, um ihren Leib zu segnen, damit die Ehe fruchtbar sei, und  sie gesunde Kinder zur Welt  bringe. Besonders auch bei den Nordgermanen ist altes Brauchtum lange erhalten geblieben, so legte man noch um die letzte Jahrhundertwende in Friesland der Braut einen Thorhammer in den Schoß.
 
Hexenverfolgung
Die Feierlichkeiten um Walpurgis und Hohe Maien werden für Menschen anderen Glaubens befremdend gewirkt haben. Sie führten letztendlich dazu, diese als heidnisches Brauchtum zu verteufelten und sie als Hexen-Sabbath zu bezeichnen. Dies führte u.A. auch besonders zu der konsequenten Verfolgung aller “verdächtigen” Frauen, die dann nach qualvollen Verhören in Folterkellern als Hexen auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. 
 
Biikebrennen - uralter Brauch der Nordsee-Germanen
Dieses alte Brauchtum ist bis heute auf einigen friesischen Inseln erhalten geblieben und findet nun vermehrt auch wieder Verbreitung auf dem Festland.
Das friesische Wort “Biike” heißt auf hochdeutsch und plattdeutsch Bake. Es bedeutet “Feuermal“. Das Biike-Brennen findet alljährlich immer am 21. Februar statt. Der Ursprung dieses Brauches liegt mehr als 2000 Jahre zurück.
Die Friesen errichteten zu Ehren ihrer Götter heilige Hügel und Altäre. Auf den Hügeln zündeten sie Feuer-Opfer an, um den Kriegsgott Wode / Wöde (Wodan) zu ehren.
Auch Thor wurde natürlich als Kriegs- und Bauerngott verehrt. Die Friesen tanzten dabei im Kreis um die Flammen und den Hügel herum.
Traditionell wird auch heute noch in friesischer und auch deutscher Sprache die Bedeutung der Feier erklärt, und zur Einheit aufgefordert. Es wird die Treue zur friesischen Heimat angemahnt und appelliert, das heimische Brauchtum zu pflegen.
In manchen friesischen Orten wird auch eine Strohpuppe oder ein Holzfass verbrannt, welches die Opfergabe symbolisiert, mit dem der Winter ausgetrieben werden soll. Am darauffolgenden Tag, also den 22. Februar, ist traditionell Petri-Tag, der Thing-Tag (Gerichts-Tag) gewesen. Erst im Jahr 1867, mit der Einführung der preußischen Gerichtsbarkeit, wurde der Thingtag abgeschafft. Der Petritag blieb aber als weiterer Feiertag nach dem Biikebrennen erhalten, und so kommen auch heute noch immer Landleute und friesische Heimatvereine am jährlichen Petritag feierlich zusammen, erinnern an alte Sitte, getreu der Heimat und verbunden dem traditionellen Brauchtum.  Hierzu trifft man sich bei Gemeinschaftsveranstaltungen, isst, trinkt, tanzt und singt zusammen. Der 22. Februar ist nun kein Thing-Tag mehr, aber es wird an dem Tag noch immer in besonderer Weise in Treue an den heimischen Brauch erinnert, und dieser auch bewahrt. Die Feierlichkeiten weichen auf den friesischen Inseln voneinander ab.  Die friesische Sprache teilt sich in 10 teils erheblich voneinander unterscheidenden Dialekte auf, die zu den Nordsee-germanischen Sprachen eingeordnet werden.
 
UNESCO erklärt das Biikebrennen zum Kulturerbe
Nicht ohne Grund hat 2014 die UNESCO das Biike-Brennen in das nationale Verzeichnis der inmateriellen Kulturgüter aufgenommen.