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Figur Hel die Göttin der Unterwelt Statue Bronzefigur bronziert germanische Gottheiten
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"Hel" Göttin der Unterwelt - Figur / Statue , bronziert

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Produktinformationen ""Hel" Göttin der Unterwelt - Figur / Statue , bronziert"

Hel, Göttin der Unterwelt - bronzierte Figur / Skulptur. angefertigt und gegossen aus Polyresin (Kunststein).

Hel ist in der nordischen Mythologie die Totengöttin und  Herrscherin der Unterwelt “Helheim”. 
Ihre Geschwister sind der Fenriswolf und die Midgardschlage “Jörmungandr”. Sie sind die Kinder des Loki und der Riesin Angrboda.
Der Oberkörper der Göttin Hel wirkt sehr lebendig und schön, mit heller normaler Hautfarbe; der Unterkörper hingegen wirkt häufig von dunkelblau bis schwarz, ist halb verrottet und verwest.
So wie ihr Antlitz, wird auch ihr Wesen als halb weiß und halb schwarz bezeichnet.  So  wie ihr äußeres Erscheinungsbild ist ihr Wesen von scheinbaren Gegensätzen geprägt, von sehr gerecht und liebenswert bis zu unerbittlichen und grausamen Neigungen.
 
Helheim ist einer der Welten Utgards, die sich unter den Wurzeln der Weltenbaumes “Yggdrasil” befinden. Helheim kann nur über die Jenseitsbrücke Gjallarbru  erreicht werden, die den Todesfluss Gjöll überquert. Bewacht wird die Brücke von Modgud und dem Höllenhund Garm.
Der Wohnsitz der Göttin Hel heißt Eljudnir (Elend), ihr Saal heißt Eljudni (Plage), die Türschwelle Fallandaforad (fallende Gefahr). Der Tisch hat den Namen Hungr (Hunger) und ihr Messer heißt  Sultr (Verschmachtung). Ihr Bett nennt sich Kor (Sarg), und der Bettvorhang Blikjandabol (blinkendes Unheil).
Hels Pferd ist das graue dreibeinige Totenpferd "Helhesten":Es hat blauschwarze Augen, die eine eindringliche helle Leuchtkraft haben. Auf ihrem Pferd holt Hel die Toten und bringt sie nach Nifelheim (Nebelwelt).
Hellesten ist der Todbringer: Dort, wohin sich sein Blick wendet, stirbt bald Jemand.
 
Hel ernährt sich von toten Körpern. Sie zerbricht die Knochen und verspeist das Mark daraus. Unter der Yggdrasil lebt auch der schlangenartige Totendrachen Nidhöggr. Die Toten werden von ihm gepeinigt und erleben die schlimmsten Qualen. Nidhöggr (Niðhǫggr/ dt. „der hasserfüllt Schlagende“) ernährt sich ebenso wie Hel vom Fleisch der Toten. Verbrecher wie Mörder und Diebe, Ehebrecher, Meineidige aber auch Lügner werden in einen besonderen Teil Helheims - nach Náströnd verbannt, um dort als Bestrafung zu erfahren was Kälte, Hitze, Schmerz und Hunger bedeutet. Náströnd ist der schrecklichste Ort, den man sich überhaupt vorstellen kann - wo der Drache Nidhögg sich an den Toten austobt.
 
Das Reich der Hel wurde von den Christentum als Ort der ewigen Verdammnis, die "Hölle" (englisch  „hell“) bezeichnet.
Hel ist keinesfalls als Höllenkreatur zu betrachten, sondern als eine gerechte, aber zugleich auch unerbittliche Göttin.
Bevor Odin hier im Norden zunehmend Bedeutung fand, verehrten unsere nordisch-germanischen Vorfahren auch in besonderer Weise den Kriegsgott Tyr sowie die Totengöttin Hel.
Hel wurde in jüngerer Zeit immer mehr “verteufelt” - sie hat viel mehr Achtung verdient, so wie es ihr einst auch in “Urzeiten” zugekommen ist.
 
Hel, Holle, Frigga - ihre Gemeinsamkeiten in der Indogermanischen Ursprache
Die Indogermanischen Wurzeln der Totengöttin:
Die teilweise Gleichsetzung der Göttin Hel und Holle stammt aus den “uralten” Zeiten. Der Indogermanische Wortstamm / die Wortwurzel “kel” bedeutet "Hölle" (Unterwelt / untere Welt), Verbergen, Verhüllen, Schützen.
Wir finden hier einen Bezug zu Frau Holle (Frigga)! - Die germanische Sprachwurzel “hel” bzw. “hal” beinhaltet also “Verbergen”; auch in jüngerer nordisch / germanischer Zeit Helja oder Helanan genannt. Die urgermanisches Wortsilbe “haljō” bedeutet Hölle / unterirdische Totenwelt in einer Höhle (vergleiche auch Hel / Kybele (griechisch) sowie Holle / Hulle / Hulda)! 
 
Als Todesgöttin ist Hella auch gleichzeitig eine Göttin der Wiedergeburt.
Es heißt in ihrem unterirdischen Reich stehe ein Brunnen, aus dem sie alle ungeborenen Kinder hebe und den Müttern in den Leib lege, während alle Verstorbenen in diesem Brunnen zurückkehrten, um erneut geboren zu werden.
Da ihr Reich unterirdisch ist hat Hella auch Macht über alles, was aus der Erde sprießt, weshalb sie in diesem Aspekt auch einer Fruchtbarkeitsgöttin, mit der griechischen Demeter gleichzusetzen ist. Hel ist die Schutzpatronin der Bauern, der Felder und seiner Pflanzen. Ihr zu Ehren wurde am Ende der Erntezeit ein Büschel Getreide auf dem Feld stehen gelassen (siehe Parallelen zu der Erd- und All-Mutter Frigga).
 
Noch nach Anbruch des Christentums in Europa hielt sich der Glaube, dass alle ungetauften Kinder zur Göttin Hella / Hel / Holda / Holle und damit in die Hölle kamen, während die getauften Kinder zum Christen-Gott in den Himmel gelangten.
Die dazu weiterführende Literatur “ Göttin Holle: Auf der Suche nach einer alten Göttin”
 
Frigga ist gleichzusetzen mit Frau Holle - sie ist die Erdmutter / Allmuter. Frigga wird oft mit einem Spinnrad dargestellt - sie spinnt den Lebensfaden für die Menschen und Götter, die sie den drei Schicksalsgöttinnen gibt.
Die Älteste dieser drei heißt Urd (die Gewordene / Vergangenheit), die mittleren Alters Verdandi (das Werdende / Gegenwart) , die Jüngste heißt Skuld (Zukunft / das, was sein soll). -   https://de.wikipedia.org/wiki/Nornen 
Gemeinsam legen sie das Schicksal und den Zeitpunkt des Todes fest. 
Die Walküren bzw.  Hel brachten die Toten dann die entsprechenden Welten und Totenhallen.
 
Nun wandern wir Drei zum geweihten Ort,
aus dem sich der Weltbaum hebet!
Wir netzen die Zweige, daß keiner verdorrt,
mit Nebel, der ihn umschwebet.
Wir wehren Nidhöggr mit heiligem Zorn,
und tränken die Wurzeln aus Urdas Born,
daß die Esche grünet und lebet."
Ausschnitt aus dem Buch ”Odin - Nordische Göttersagen“
(A. Kayser - Langerhannss, München 1881)
 
Der Totengöttin Hel wird die Hagalaz- Rune zugesprochen, die Zerstörung und der Wiederentstehung ausdrückt.
Die Rune Hagalaz oder auch Hagall verkörpert Alles, wie auch die All-Mutter Holle (Frigga) oder Hel - die Liebe und Gerechtigkeit, die Geburt, aber auch die Grausamkeit der Zerstörung und Verbannung.
 
Der Holler (Holunder) gilt als Schutzbaum für Haus und Hof. Sehr gute weiterführende Information und Video: https://wiki.yoga-vidya.de/Holunder
Durch den Holunder war ein Zugang zu den Altvorderen - Ahnen und Hofgeistern gegeben.
(beachte hierzu weiterführende Literatur von Wolf-Dieter Storl: “Holunder - Ein Baum mit zwei Gesichtern”, "Pflanzen des Schattenreichs & Totenrituale unserer keltischen Vorfahren", sowie das Video „Der Holunder in der Mythologie“).
 
Ein Brauchtum ist es gewesen, das Maß für die Anfertigung eines Sarges mit einem geschnittenen Holunderzweig zu nehmen.
Die besonders in Süddeutschland verehrte Frau Holle (Perchta) wurde mit zunehmender Christianisierung als Hexe diffamiert.
(weiterführende Literatur: “Mythos Baum" von Doris Laudert)
 
Der besonders gern in Skandinavien getrunkene Holundergeist steht in Verbindung mit der Märchengestalt “Frau Holle” - diese verkörpert die Unterwelt- und Toten-Göttin Hel.
(weiterführende Literatur: “Der Geist der Bäume” von Fred Hageneder).
 
Der schwarze Holunder war in alten Zeiten den Menschen heilig, er galt als Lebens- und Sippen-Baum bzw. Strauch.Er war bekannt als Sitz des guten Hausgeistes, und der Göttin Holda /Holle  (von hold /  huld = heilen) geweiht.
(weiterführende Literatur: „Heilpflanzen in der Kinderheilkunde - Das Praxis-Lehrbuch“ – Haug Verlag).
 
Ob Frigga, Holle und Hel einst ein und dieselbe Gottheit gewesen ist, kann nicht eindeutig beantwortet werden.
Die Götterwelt der „Indogermanischen Urreligion“ wurde über die Jahrhunderte immer greifbarer und in immer mehr Götter aufgeteilt, wie auch Tyr mehr und mehr als höchste Gottheit an Bedeutung verlor. Man wandte sich zunehmend Odin zu.
 
Gemeinsamkeiten, Überschneidungen - je nach Regionen, Stämmen, unterschiedlichen Sprachen und abgewandelten Brauchtümern führten in den Epochen zu verschiedenen Wertschätzungen der Götter, sowie Unterschiede ihrer Namen und Bedeutungen.
Die vorgebrachten Thesen dienen nicht als Festlegung, sondern als Beispiel für weitere mögliche Arbeitsstudien.
 
Hel - auch wenn Sie eine Tochter Lokis ist - verdient alles andere als "verteufelt" und „schlecht gemacht“ zu werden, denn sie empfängt nicht nur die Verbrecher, Ehebrecher und Maineidigen, sondern auch die strohtoten Menschen, Asen und Elben in ihren Hallen und teilt sie in ihre Welten gerecht ein.
Wir sollten die Totengöttin mit ihren scheinbaren Gegensätzen akzeptieren, denn letztendlich sind ihre Entscheidungen und Neigungen von ihrer liebenswerten, aber auch unerbittlichen und grausamen Natur übergeordnet von außergewöhnlicher Gerechtigkeit geprägt.
Zu guter Letzt entscheiden wir selber durch unser Tun und Lassen, in welcher der Welten und Totenhallen wir einst erscheinen werden. Die Götter mit ihrem besonderen Sinn für Gerechtigkeit lassen uns in die Hallen ein, die wir uns „verdient“ haben…
 
Hel, Göttin der Unterwelt - bronzierte Figur / Skulptur. angefertigt und gegossen aus Polyresin (Kunststein).
  • Höhe: ca. 25 cm
  • Breite: ca. 18 cm
  • Tiefe: ca. 12 cm
  • Gewicht: ca. 1,2 kg. 
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